Stabhochspringer trotzen der Kälte

Trotz der widrigen äußeren Bedingungen gingen beim 10. Maxwelt24-Cup am Freitag elf Stabhochspringer und vier Kugelstoßer an den Start. Bei Temperaturen von knapp über 10 Grad und böigem Wind gab’s zum Saisonende sogar noch einige Jahresbestleistungen.

Die größte Höhe des Tages ging auf das Konto von Malte Bleß (TSG Dülmen). Der 15-Jährige hatte eigentlich gehofft, noch die FLVW-Kadernorm von 3,60 Meter zu knacken. Nach übersprungenen 3,32 Meter ließ er deshalb zunächst 3,52 Meter auflegen. Doch auch diese Höhe war leider schon zu hoch. Sein Onkel Thomas Bleß (M40) sicherte sich mit 3,12 Meter Platz zwei der Tageswertung.

79-jährige Karin Förster überspring 1,42 Meter

Auf dem dritten Platz landete mit Ben Pathmann der beste Springer eines sechsköpfigen Aufgebotes der DJK Grün-Weiß Werl. Der 14-Jährige übersprang 2,62 Meter. Dahinter folgte Alexander Lotz (M55) von Eintracht Frankfurt, der 2,42 Meter übersprang. Die ältesten Teilnehmer waren Karin Förster (LC Paderborn, W75) mit 1,42 Meter und Heinrich Wiechmann (ASV Senden, M75) mit 1,32 Meter. Beste weibliche Teilnehmerin war Liana Eggert, die in der weiblichen Jugend U20 2,02 Meter überwand.

Beim Kugelstoßen erzielte Thomas Bleß genau 11,00 Meter und verbesserte seine Saisonbestleistung damit um fast genau einen Meter. Damit verbesserte er sich in der Deutschen Bestenliste von Platz 36 auf Platz 17. Auch Heinrich Wiechmann stieß mit 9,07 Meter so weit wie noch nie in diesem Jahr. Und auch die beiden heimischen Starter konnten mir ihren Leistungen durchaus zufrieden sein. Julius Martensmeier stellte in der M14 mit 7,82 Meter eine Jahresbestleistung auf, Leoni Peters (weibliche Jugend U18) verfehlte diese mit 7,18 Meter nur ganz knapp.

Malte Bleß (TSG Dülmen) übersprang mit 3,32 Meter die größte Höhe des Tages.
Heinrich Wiechmann (ASV Senden / M75) übersprang als ältester Teilnehmer 1,32 Meter.