Niehaus und Maximowitz bei der Masters-DM

Mit zwei Aktiven war die LG Halver-Schalksmühle bei den Deutschen Meisterschaften der Masters in Mönchengladbach vertreten. Die beste Platzierung ging dabei auf das Konto von Klaus-Peter Niehaus. Er sprang im Dreisprung der M70 im letzten Versuch mit 7,92 Meter eine Jahresbestleistung und sicherte sich damit Rang 5. Beim Hochsprung am Sonntag lief es nicht ganz optimal. Zwar konnte Niehaus die Höhen von 1,18 Meter, 1,21 Meter und 1,24 Meter alle im ersten Versuch überwinden, bei 1,27 Meter fiel die Latte allerdings dreimal herunter, zweimal davon äußerst knapp. So blieb für ihn am Ende Rang acht.

Gleich fünf Starts absolvierte Dirk Maximowitz in der M60. Den Auftakt bildeten am Freitagabend die 300 Meter Hürden. Angesichts eines heftigen Gegenwindes auf den ersten 150 Metern war leider keine gute Zeit möglich. Mit 56,77 Sekunden blieb der Halveraner rund 2,5 Sekunden hinter seiner zwei Wochen alten Jahresbestzeit zurück und kam als Siebter ins Ziel. Kleiner Trost: viele andere Läufer lagen noch deutlicher über ihrer Saisonbestzeit.

Zwei sechste und zwei siebte Plätze

Am Samstagmorgen stand als nächstes der Stabhochsprung auf dem Programm. 2,30 Meter, 2,40 Meter und 2,50 Meter konnte der LG-Sportwart sicher überspringen. Bei 2,60 Meter war dann aber schon Endstation, nachdem Maximowitz noch vor einer Woche 2,72 Meter überwinden konnte. Auch hier blieb deshalb nur die Urkunde für Platz sieben. Am Nachmittag ging es mit dem Dreisprung weiter. Der weiteste Versuch wurde mit 8,95 Meter gemessen, 17 Zentimeter unter der Jahresbestweite. Das reichte immerhin zu Platz sechs.

Den gleichen Rang erkämpfte sich Maximowitz am Sonntagmorgen auch über die 100 Meter Hürden. Trotz eines Rückenwindes von 1,1 m/s konnte er nur bis zur siebten Hürden einen Dreier-Rhythmus zwischen den Hürden laufen und musste danach auf einen Vierer-Rhythmus umstellen. Somit gab es keine Chance auf eine neue Bestzeit; mit 18,70 Sekunden fehlte im dazu genau eine halbe Sekunde. Als Zehnter der Meldeliste konnte sich Maximowitz aber immerhin um ein paar Plätze verbessern.

Zum Abschluss stand am Sonntagnachmittag das Diskuswerfen auf dem Programm. Mit 39,72 Meter bei den Westfälischen Meisterschaften hatte Maximowitz erstmals in dieser Disziplin die Norm (39,50 Meter) für die Deutschen Meisterschaften übertroffen. Leider lief es in Mönchengladbach nicht so gut. Nach einem ungültigen Versuch landete der zweite Wurf bei 36,35 Meter; auch der dritte Versuch war ungültig. Mit Platz zehn unter zwölf Teilnehmern konnte der Halveraner immerhin seinen Platz in der Meldeliste verteidigen. Für den Endkampf der besten Acht hätte er 39,19 Meter werfen müssen.

Dirk Maximowitz (4.v.l.) belegte bei den Deutschen Meisterschaften der Masters in Mönchengladbach mit 36,35 Meter den 10. Platz im Diskuswurf der M60.