Erfolge und Bestleistungen für LGHS-Aktive

Trotz der Sommerferien waren die Aktiven der LG Halver-Schalksmühle am vergangenen Wochenende gleich bei drei Wettkämpfen aktiv. Mats Emil Wolff startete am Freitag beim 31. Esenser Stadtlauf, Leonie Peters und Jenny Beisenbusch waren am Samstag beim 1. Inklusiven Feriensportfest des VfL Kamen am Start, und Dirk Maximwowitz verstärkte das deutsche Team beim Masters-Länderkampf in Halberstadt.

Mats Emil Wolff belegte beim 31. Esenser Stadtlauf den dritten Platz in der Altersklasse U12.

Schon seit mehreren Jahren nutzt Mats Emil Wolff den Familienurlaub an der Nordsee, um sich beim Esenser Stadtlauf sportlich zu betätigen. Am Freitag war es wieder so weit. Im Schülerlauf über 1340 Meter kam Mats nach 6:05 Minuten als Neunter der 82 Teilnehmer und als fünftschnellster Junge ins Ziel. In seiner Altersklasse, der U12, belegte er damit den dritten Rang. Dafür gab’s bei der Siegerehrung neben der Urkunde noch einen Pokal und eine Medaille.

Gleich zwei neue Bestzeiten gab’s für Leonie Peters in Kamen. In der weiblichen Jugend U20 war sie sowohl über 100 Meter (14,12 Sekunden) als auch über 200 Meter (29,48 Sekunden) so schnell wie noch nie. Jenny Beisenbusch steigerte in der Frauenklasse ihre Saisonbestzeit über 100 Meter um drei Zehntel auf 14,76 Sekunden. Im Weitsprung blieb sie mit 3,65 Metern knapp unter ihrer Bestweite aus der Hallensaison.

Als Belohnung gab es neben der Urkunde noch eine Medaille und einen Pokal.

Maximowitz im siegreichen deutschen Team bei Länderkampf

Dirk Maximowitz hatte eine Einladung zum Masters-Länderkampf „Interland 2026“ mit Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Belgien erhalten, der am Samstag in Halberstadt in Sachsen-Anhalt stattfand. Nach dem Sieg in Den Haag (Niederlande) im Vorjahr trat das deutsche Team als Titelverteidiger an – und wurde seiner Favoritenrolle wieder gerecht. Mit 37.401 Punkte lagen die Gastgeber am Ende deutlich vor den Niederländern (27.503 Punkte) und den nicht vollständigen Teams von Frankreich (16.556 Punkte) und Belgien (8.060 Punkte). Da es sich um einen internationalen Wettkampf handelte, bei dem für die Klasseneinteilung das Alter am Wettkampftag und nicht das Geburtsjahr gilt, musste der Halveraner in der jüngeren Altersklasse M55 starten. Der Teammanager hatte Maximowitz für die 100-Meter-Hürden und den Hammerwurf eingeteilt. Aufgrund der größeren Hürdenhöhen und -abstände im Vergleich zu seiner nationalen Altersklasse M60 musste sich der LG-Sportwart mit 21,28 Sekunden begnügen, drei Sekunden langsamer als seine M60-Bestzeit. Und auch im Hammerwurf blieb Maximowitz mit dem 6-kg-Hammer mit 25,99 Metern deutlich unter seiner Jahresbestweite. In jeder Disziplin kamen jeweils die beiden punktbesten Männer und Frauen nach der Mehrkampfpunktwertung ihrer jeweiligen Altersklasse in die Wertung. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine kleine Eröffnungsfeier am Freitagabend im Rahmen eines internationalen Stabhochsprungmeetings auf dem Domplatz von Halberstadt sowie einem Besuch des Lichterfestes im Volkspark am Samstagabend.

LG-Sportwart Dirk Maximowitz mit der Siegertrophäe des Länderkampfes.
Die Hammerwurfgruppe 2 bei den Interland 2026 in Halberstadt. 4.v.l. der Halveraner Dirk Maximowitz.