Neun Starts, fünf Siege, vier zweite Plätze – das war die Bilanz von Klaus-Peter Niehaus und Dirk Maximowitz bei den Westfälischen Masters-Meisterschaften am Sonntag in Lage.
Die wertvollste Leistung gelang dabei Dirk Maximowitz im Diskuswurf der M60. Er steigerte seine Bestleistung als Sieger um 2,76 Meter auf 39,72 Meter. Drei weitere Würfe der Serie waren über 37 Meter und damit besser als die bisherige Bestweite von 36,96 Meter. Die neue Bestleistung ließ den LG-Sportwart in der Deutschen Bestenliste von Rang 27 auf Rang zwölf klettern; zudem bedeutete die neue Rekordmarke auch die siebte DM-Norm für den Halveraner.
Bestleistung mit dem Speer für Maximowitz
Der konnte sich noch über zwei weitere Titel freuen: Im Dreisprung (9,01 Meter) und über 100-Meter-Hürden (18,92 Sekunden) blieb er allerdings ohne Konkurrenz und auch deutlich unter den Erwartungen. Auch der zweite Platz im Stabhochsprung konnte angesichts der Ergebnisses von 2,50 Meter nicht erfreuen. Besser lief es in den restlichen beiden Wurfdisziplinen, auch wenn er sich hier jeweils Rainer Lübkemeier vom BTW Bünde geschlagen geben musste. Im Speerwurf gelang Maximowitz mit 36,34 Meter ebenfalls eine Bestleistung, im Kugelstoßen fehlten im nach einem kraftraubenden Tag mit 10,84 Meter nur zwölf Zentimeter zur Bestleistung.
Auch Klaus-Peter Niehaus konnte sich in der Altersklasse M70 über zwei sehr gute Leistungen freuen. Mit 1,28 Meter im Hochsprung knackte er die DM-Norm (1,20 Meter) sicher und belegte Platz zwei. Jeweils Erster wurde der Lüdenscheider im Dreisprung mit 7,70 Meter (DM-Norm: 7,50 Meter) und im Weitsprung mit 3,36 Meter.
