Platz 4 bei Westfalenmeisterschaften für Julius Martensmeier

Am ersten Wochenende der Westfälischen Meisterschaften war die LG Halver-Schalksmühle mit zwei Athlet/innen vertreten. Die beste Platzierung gelang Julius Martensmeier, der sich am Sonntag im Dreisprung der M15 mit neuer Bestleistung von 10,24 Meter Platz vier sicherte.

In der Meldeliste hatte Julius mit seiner drei Wochen alten Bestleistung von genau 10,00 Metern noch auf Platz fünf gelegen. Die Meldeweiten des Vierten (10,10 m) und Dritten (10,29 m) versprachen einen spannenden Kampf um die Bronzemedaille – die ersten beiden Athleten waren mit Weiten von 11,56 m und 11,77 m außer Reichweite. Und während am Sonntag die Gold- und Silbermedaille mit Weiten von 12,43 Meter und 12,05 Meter vergeben wurden, gab es tatsächlich die spannende Entscheidung um den dritten Platz. Den holte sich schließlich Ryan Bernacki vom TuS 09 Erkenschwick mit 10,37 Meter vor Julius Martensmeier (10,24 Meter) und Jan Lantermann (LG Olympia Dortmund, 10,17 Meter).

Drei Sprünge über der alten Bestleistungen

Martensmeier war mit 9,96 Meter in den Wettbewerb gestartet, um im zweiten Versuch mit 10,17 Meter erstmals seinen Hausrekord zu steigern. Nach 9,83 Meter beim dritten Sprung folgte im vierten Durchgang die Tagesbestweite von 10,24 Meter. Im fünften Versuch trat der Lüdenscheider im LG-Dress ganz knapp über, in Runde sechs konnte er seine gute Form mit 10,09 Meter noch einmal bestätigen.

Bereits am Sonntag war Leonie Peters in der weiblichen Jugend U20 am Start. Nachdem sie sich in der vergangenen Woche über 100 Meter um drei Zehntel auf 14,14 Sekunden verbessert hatte, konnte sie diese Leistung bei den Westfälischen Meisterschaften bestätigen. Mit 14,16 Sekunden wurde sie in ihrem Vorlauf Fünfte der sechs Starterinnen, schied aber damit aus. Im anschließenden Hochsprung überwand sie die Anfangshöhe von 1,39 Meter im ersten Versuch, hatte bei 1,44 Meter aber mit Anlaufproblemen und Knieschmerzen zu kämpfen, da sie sich beim Wettkampf vor einer Woche eine Fleischwunde am Sprungbein zugezogen hatte. So konnte sie nicht in den Bereich ihrer Bestleistung von 1,46 Meter springen und wurde am Ende Siebte.

Die Siegerehrung nahm FLVW-Sportwart Hubert Funke vor.