Drei neue Bestleistungen für den Nachwuchs

Beim U14 Talents Meeting in Troisdorf war die LG am Sonntag mit zwei Nachwuchsathleten vertreten. Sie konnten sich über insgesamt drei neue Bestleistungen freuen.

Den Auftakt machte Julius Martensmeier im Kugelstoßen der M13. Mit einer Bestleistung von 6,61 Meter in den Wettkampf gegangen, konnte er sich im fünften Durchgang auf 6,64 Meter steigern, um dann im letzten Versuch noch einmal fast einen halben Meter draufzupacken. 7,10 Meter wurden dabei gemessen, was im Platz drei in der Tageswertung einbrachte hinter zwei Schülern des TSV Bayer Leverkusen. Über 60-Meter-Hürden hatte er seinen Hausrekord zuvor mit 13,64 Sekunden um eine Hundertstel Sekunde verfehlt. Im abschließenden Weitsprung verzichtete er aufgrund von Fersenproblemen auf das Tragen von Spikes und musste sich so in Turnschuhen mit 3,74 Meter begnügen.

Jenny Pohlmann verbesserte im Kugelstoßen der W13 ihren Hausrekord gleich im ersten Versucht um 20 Zentimeter auf 7,30 Meter. Im fünften Durchgang steigerte sie sich noch einmal deutlich auf 7,67 Meter und sicherte sich mit einem Zentimeter Vorsprung den Tagessieg. Vier ihrer sechs Stöße waren dabei weiter als ihre bisherige Bestleistung. Direkt im Anschluss stand der 60-Meter-Sprint auf dem Programm. Mit 8,76 Sekunden verpasste Jenny ihre Bestleistung um acht Hundertstel und belegte Platz vier im Feld der 40 Sprinterinnen. Im Weitsprung wurde der beste Versuch einer konstanten Serie mit 4,70 Meter gemessen, genau einen Zentimeter weniger als im vergangenen Jahr. Das brachte ihr mit drei Zentimetern Vorsprung den zweiten Tagessieg ein. Als letztes ging’s zum Hochsprung, wo sie mit 1,46 Metern ihren Hausrekord um einen Zentimeter verbesserte. Weil sie die Höhe im ersten Versuch meisterte, ihre Konkurrentin Olivia Wolf von der LG Kindelsberg-Kreuztal hingegen drei Versuche benötigte, gab’s für Jenny zum dritten Mal an diesem Tag die Urkunde für den ersten Platz.

Die gezeigten Leistungen sollten für beide Motivation sein, die kommenden beiden Wochen bis zu den Westfälischen Hallenmeisterschaften in Paderborn noch einmal intensiv zu trainieren. Zumal die beiden in Troisdorf ohne Trainer Dirk Maximowitz auskommen mussten, der zeitgleich gemeinsam mit Klaus-Peter Niehaus an den offenen LVN-Seniorenmeisterschaften in Düsseldorf teilnahm. Für diese beiden geht es in zwei Wochen in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle um die DM-Titel.

Über 60 Meter Hürden der M65 verpasste Niehaus die Qualifikation für die DM mit 13,24 Sekunden um winzige vier Hundertstel. Über 60 Meter ohne Hürden kam er nach 10,41 Sekunden ins Ziel. Im Hochsprung bestätigte er exakt seine Leistung aus der Vorwoche und überwand wieder 1,30 Meter. In dieser Disziplin wird er auch bei der DM vertreten sein.

Dirk Maximowitz konnte sowohl über 60 Meter Hürden (13,60 Sekunden) und über 60 Meter (9,38 Sekunden) nicht ganz an seine Saisonbestleistungen herankommen. Im Hochsprung egalisierte er ebenso wie Niehaus seine Bestleistung aus der Vorwoche, indem er 1,35 Meter überwand. Außerdem startete der LG-Sportwart noch im Diskuswurf, wo er mit 32,21 Meter bei widrigen äußeren Bedingungen durchaus zufrieden war. Dieser Start diente auch der Vorbereitung für die Hallen-EM im polnischen Torun Ende März, bei der Maximowitz neben dem Fünfkampf auch den Diskuswurf bestreiten wird.

Ebenfalls im Einsatz war Langstrecklerin Lisa Bäker. Bei den Bertlicher Straßenläufen in Herten nahm sie die Marathondistanz unter die Füße. Mit 3:51:21 Stunden war sie die zweitschnellste Frau des Tages und holte sich den Klassensieg in der W30.