Drei Titel für LG-Senioren bei den „Westfälischen“

Mit drei Titeln kehrten die drei LG-Senioren von den Westfälischen Meisterschaften zurück, die am Samstag in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle ausgetragen wurden.

Gleich zweimal stand Frank Kalthaus ganz oben auf dem Treppchen. Sowohl im Hochsprung (1,48 Meter) als auch im Kugelstoßen (12,29 Meter) war er in der Altersklasse M60 an diesem Tag nicht zu schlagen. Und das, obwohl er seit 14 Tagen mit einer starken Erkältung zu kämpfen hat, die ihn sogar eine ganze Woche ans Bett fesselte. In beiden Disziplinen bestätigte Kalthaus damit die Qualifikationsnormen für die Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften, die er bereits in der vergangenen Sommersaison abgehakt hatte.

Der dritte Titel ging auf das Konto von Klaus-Peter Niehaus, der sich im Hochsprung der M65 das begehrte Westfalen-Pferdchen als Zugabe zur Urkunde holte. 1,28 Meter standen am Ende zu Buche; eine Leistung, mit der sich der Lüdenscheider im Trikot der LGHS durchaus zufrieden zeigte. Im Weitsprung belegte Niehaus mit 3,43 Meter Platz zwei, über 60 Meter Hürden kam er nach 13,25 Sekunden als Dritter ins Ziel. Hier verfehlte der die Quali für die Deutschen um winzige fünf Hundertstel Sekunden. Im Hochsprung hatte auch er schon im Sommer 2023 die Norm von 1,30 Meter erfüllt.

Dritter im Bunde war am Samstag LG-Sportwart Dirk Maximowitz. Über 60 Meter Hürden der M55 steigerte er seine Leistung vom Saisoneinstand vor drei Wochen um genau drei Zehntel Sekunden auf 11,56 Sekunden und belegte damit Platz zwei. Auch diese Zeit lag deutlich unter der DM-Norm von 12,30 Sekunden. Über 60 Meter verbesserte er sich gegenüber dem ersten Wettkampf des Jahres um zwei Zehntel auf 9,38 Sekunden, musste sich aber trotzdem mit dem achten und letzten Platz im Feld der Sprinter begnügen. Beim Kugelstoßen lief an diesem Tag überhaupt nichts zusammen, so dass sich Maximowitz mit 9,40 Meter und Platz vier begnügen musste.

Erfolgreiches Trio bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften der Senioren (v.l.): Klaus-Peter Niehaus, Frank Kalthaus, Dirk Maximowitz